Chinesen haben sich alle ziemlich lieb. Jedenfalls könnte man das vermuten, wenn man hier so durch die Straßen wandert. Frauen halten Händchen und Männer laufen Arm in Arm durch die Gegend. Auch die Bettler sind alles andere als distanziert. Sie verfolgen einen durchaus über mehrere hundert Meter und stupsen einen dabei ständig an. Ebenso die buddhistische Mönche, die einen unbedingt einen Glücksbringer unterjubeln wollen, kommen nicht umhin einen anzufassen. Das ist für einen Deutschen, der dann doch etwas anders aufgewachsen ist, nicht immer angenehm, in China aber absolut normal. Menschen die sich gerade erst kennen gelernt habe legen die Hände auf das Bein des anderen oder fassen sich auf die Schultern und am Arm. Gerne haken sich ein, als wären sie schon seit Jahren beste Freunde.
Als ich irgendwann in Gedanken versunken an meinem PC im Büro saß, kam einer unserer chinesischen Geschäftspartner zu mir, hat sich hinter mich gestellt, und angefangen, mir den Nacken zu massieren. Nicht das es eine unangenehme Sache ist, massiert zu werden, wenn man den ganzen Tag am Rechner sitzt, aber in Deutschland würde man das wohl als sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz auslegen.
Kontakte knüpfen in China
01:07 · 2 Kommentare
Tags: China · Chinesische Kultur · Im Büro




2 Kommentare bisher ↓
1 Sari // Jan 10, 2008 at 10:15
mein freund würde wohl durchdrehen, meine güte*lach* wobei mir das ein oder andere auch ziemlich befremdlich vorkommt…
2 Kat // Jan 14, 2008 at 13:24
Aber so eine Gratismassage kann ja auch von Vorteil sein…
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