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Fake made in China

Februar 22nd, 2008 · 4 Kommentare

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Hier mal ein schönes Beispiel, für eine “inspirierte” chinesische Marke. Das ist eine bedruckte Tragetasche eines Herstellers für “Leder” Accessoires. Das Logo erinnert, wie wohl recht unschwer zu erkennen, an dunhill. Das ist eine Art der Kopie, die man hier wirklich sehr oft sieht, nämlich das Logo einfach identisch zu gestalten. Zum Beispiel gibt es hier einen Laden, der den Namen und Schriftzug der britischen Band “blur” verwendet hat. Sogar “IKEA” habe ich schon gesehen; ein Laden der etwa 10m2 groß war. Es ist auch gängig, einer bekannten Marke einfach einen Namenzusatz zu geben, wie z.B. “BOSS junior”. Oder schön sind auch leichte Abwandlungen, die aber zum verwechseln ähnlich sind. Zum Beispiel für ein Deutsches Restaurant in Shenzhen statt Löwenbräu Löwenburg, dessen Wappen natürlich nur rein zufällig genau so aussieht, wie das von Löwenbräu. Aber immerhin noch einen Drachen als Zusatz hat, was allerdings ganz witzig ist. Schön finde ich bei der Tasche aber auch den Zusatz “Supervised by France Denghongli” Ich bin so frei und zitiere deren Namen mal richtig und nicht wie auf der Tasche, wo die ihren Namen selber falsch abschreiben. Jedenfalls bedeutet das nichts anderes, als das sie wohl mal eine Email aus Frankreich bekommen. Vielleicht eine Abmahnung von Lacoste, weil sie deren Krokodil für ihr Logo verwendet haben?

Tags: China · Chinesische Kultur

4 Kommentare bisher ↓

  • 1 Hans-Peter Bonnke // Feb 22, 2008 at 22:37

    Deine Beiträge sind wirklich ein “bunter Strauß”. Toll - freue mich schon auf den nächsten :-)
    Worüber mag es da wohl gehen?

  • 2 Stadtchinese // Feb 23, 2008 at 04:55

    Oh, danke. :)

  • 3 Schaar, Christa // Feb 25, 2008 at 14:14

    So aus der Ferne betrachtet finde ich ja alles sehr spannend. Ob ich das aber real erleben möchte und das über Jahre? - na, ich weiß nicht.

  • 4 Stadtchinese // Feb 29, 2008 at 00:27

    Ich kann nur empfehlen, sich das hier mal anzusehen. Nicht nur das es einen für den Rest des Lebens prägt, es ist auch unterhaltsam. Und manchmal ärgerlich.

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