Momentan komme ich leider nicht dazu, all zu viel zu schreiben, da ich mich gerade in einer Phase des Umbruchs befinde. Genauer gesagt, ich werde ab Mitte März China verlassen und in Wien Leben. Da es viel vorzubereiten gibt und in Wien dann viel zu erkunden und erledigen geben wird, werde ich auch in den nächsten Wochen weniger Zeit haben, regelmäßig etwas zu veröffentlichen. Ich werde aber sicher noch einiges über China schreiben, denn ich habe eine lange Liste mit Themen, die es abzuarbeiten gibt. Und vielleicht gibt es ja überraschender Weise in Wien auch eine Chinatown, da werde ich dann ab und an mal hingehen, mich inspirieren lassen und mir wehmütig ein paar gekochte Hühnerfüße bestellen.
Time to say good bye!
Februar 29th, 2008 · 9 Kommentare
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“Love me forever” in China
Februar 27th, 2008 · 7 Kommentare
Wenn man sich in China niederlassen will und vielleicht keine Früchte verkaufen möchte, dann kann man noch immer eine Agentur für Hochzeitsfotos eröffnen oder natürlich ein Restaurant. Beides funktioniert hier in Shenzhen ganz hervorragend. Restaurants natürlich, weil sie ein Grundbedürfnis der chinesischen Kultur befriedigen und die Agenturen, weil sie ein Grundbedürfnis der Chinesen nach westlicher Kultur befriedigen. Für die Hochzeitsfotos geht man in Agenturen, die so schöne Namen haben wie “Love me forever Wedding Photo” oder “For ever yours Wedding Photographers”. Dort bekommt die Dame dann ein langes weißes Rüschenkleid angezogen (traditionell wird in China eigentlich in Rot geheiratet) und wird bis zur Unkenntlichkeit geschminkt. Der Mann wird in einen weißen Anzug gesteckt und beide werden, allerdings eher unromantisch, in einem Kleinbus mit einem Dutzend anderer Paare in den nahe gelegenen Park oder an das Meer gebracht. Dort wird man dann nett positioniert und abgelichtet. Die Fotografen machen dabei einen wirklich guten Job, denn wenn man sieht, wie eng die Paare eigentlich beieinander hocken, sind die Ergebnisse, die wirklich sehr romantisch ausfallen, schon toll. Von der eigentlichen Massenabfertigung ist auf den Bildern hinterher nichts mehr zu erkennen. Aber bei 1,3 Milliarden Chinesen die verheiratet werden wollen, kann man wohl auch nicht erwarten, dass weitläufige Parkanlagen für jeden vorhanden sind.
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Fake made in China
Februar 22nd, 2008 · 4 Kommentare

Hier mal ein schönes Beispiel, für eine “inspirierte” chinesische Marke. Das ist eine bedruckte Tragetasche eines Herstellers für “Leder” Accessoires. Das Logo erinnert, wie wohl recht unschwer zu erkennen, an dunhill. Das ist eine Art der Kopie, die man hier wirklich sehr oft sieht, nämlich das Logo einfach identisch zu gestalten. Zum Beispiel gibt es hier einen Laden, der den Namen und Schriftzug der britischen Band “blur” verwendet hat. Sogar “IKEA” habe ich schon gesehen; ein Laden der etwa 10m2 groß war. Es ist auch gängig, einer bekannten Marke einfach einen Namenzusatz zu geben, wie z.B. “BOSS junior”. Oder schön sind auch leichte Abwandlungen, die aber zum verwechseln ähnlich sind. Zum Beispiel für ein Deutsches Restaurant in Shenzhen statt Löwenbräu Löwenburg, dessen Wappen natürlich nur rein zufällig genau so aussieht, wie das von Löwenbräu. Aber immerhin noch einen Drachen als Zusatz hat, was allerdings ganz witzig ist. Schön finde ich bei der Tasche aber auch den Zusatz “Supervised by France Denghongli” Ich bin so frei und zitiere deren Namen mal richtig und nicht wie auf der Tasche, wo die ihren Namen selber falsch abschreiben. Jedenfalls bedeutet das nichts anderes, als das sie wohl mal eine Email aus Frankreich bekommen. Vielleicht eine Abmahnung von Lacoste, weil sie deren Krokodil für ihr Logo verwendet haben?
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Falschgeld per Geheimzahl
Februar 21st, 2008 · 4 Kommentare
Ich habe vor einiger Zeit mal wieder mit meiner Kreditkarte bei der Bank of China, die größte der Banken hier in China, Geld abgehoben. Aber zu meiner Verwunderung nicht nur Geld, sondern auch gleich noch Falschgeld dazu. Das habe ich aber leider erst später bemerkt, als ich meinen Taxifahrer bezahlen der aber den Schein partout nicht annehmen wollte. Ich konnte das erst gar nicht begreifen, dass ein Schein, den ich bei einer Bank aus dem Geldautomaten gezogen hatte, tatsächlich Falschgeld ist. Beim überprüfen der Scheine, hat sich dann rausgestellt, dass ich zwei Falsche 100 RMB Noten mit verschmitzt lächelndem Mao darauf hatte. Die Bank of China wollte mir natürlich nicht glauben. Würde ich mir wohl auch nicht, jedenfalls nicht wenn ich in Deutschland wäre. Wie sich nun rausgestellt hat, bin ich nochmal gut davon gekommen, denn ich bin kein Einzelfall. Vor zwei Tagen gab es einen kleinen Artikel über einen Chinesen, der 5000 RMB am Automaten abgehoben hat. Von den 50 Scheinen waren 48 Blüten.
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